Kontakt Impressum

„Pieces“ of Oslo

Planet Graffiti: Munchs Erben auf der Jagd nach dem Kick

Street Art. Die meisten können heute etwas mit diesem Begriff anfangen. Schließlich begegnen uns Graffiti und Co inzwischen fast überall im öffentlichen Raum. Begleitet wird dieser Prozess von einer schier endlosen Diskussion um Sinn und Unsinn eines modernen Kulturphänomens, das schon längst seinen weltweiten Siegeszug angetreten hat. Vieles deutet sogar darauf hin, dass auch diese Bewegung zunehmend vom künstlerischen Establishment absorbiert wird. Nicht von ungefähr wird ein echter Banksy mittlerweile für sechsstellige Summe gehandelt. Auch das ist Street Art im 21. Jahrhundert. Vielleicht aber auch nur wieder eine Seite von ein und derselben Medaille. Aus diesem Grund haben wir Künstler in verschiedenen europäischen Metropolen aufgesucht, um sie an ihrer Wirkungsstätte zu treffen. Unsere erste Station ist Oslo.

Dämmerung im Hafen von Oslo. Ankunft nach bootsschwankender Party.


Die Hauptstadt Norwegens besuche ich am liebsten im Sommer und per Schiff. Das hat zum einen natürlich klimatische Vorteile, denn immerhin bewegen wir uns im äußersten Norden Europas. Dafür spricht aber auch der Erlebnischarakter einer Passage durch den Skagerrak. Nichts ist lustiger als eine bootsschwankende Party mit Hunderten Skandinaviern, die sich tanz-, flirt- und trinktechnisch derart ins Zeug legen, als müssten sie die letzte Nacht auf der Titanic feiern. Dass bei solchen Gelegenheiten kaum ein Auge und mehr noch trocken bleibt, versteht sich wohl von selbst. Trotzdem bin ich erstaunlich fit, als unser Schiff am nächsten Morgen im Hafen von Oslo anlegt, wo sich bald Scharen von Passagieren durch das Ankunftsterminal schieben.


Content vorerst nur als Teaser abrufbar. Über Post freut sich der Reporter.

 

Copyright © by Manfred Ofer - Design www.pc-worms.de