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Bei Anruf Groove!

„Dial M for Murder“: Melancholischer Rock aus dem schwedischen Tannenwald

„Fiction of her dreams“ heißt der aktuelle Silberling aus dem Hause „Dial M for Murder“. Der Bandname ist eine Hommage der Schweden an Alfred Hitchcock und dessen filmisches Lebenswerk. Auch sonst findet sich in den Songs von David Ortenlöf (Voc./Git.) und Anders Lantto (Voc./Bas.) die ein oder andere Anspielung auf den amerikanischen Kultregisseur. Mit seiner Fusion aus Wave und Elektrobeats bastelt das Duo an einem Sound, der latent an eine ungeschliffene Symbiose aus „Wolfsheim“ und „Joy Division“ erinnert.

„Dial M for Murder“ . Songs als unverfälschte Momentaufnahme.


Im Rahmen ihres experimentellen Anspruchs kombiniert die Band melancholische Texte mit elektronischen Samples aus einem alten Drum Computer. Die verspielten Synthesizer- und Gitarrenklänge verleihen der Musik der Skandinavier eine latente psychedelische Einfärbung, die jedoch zu keinem Zeitpunkt überdosiert klingt. Stattdessen groovt es – vor allem live - an charakteristischen Nahtstellen der Songs. Independent aus dem schwedischen Tannenwald, der jetzt auch die deutschen Clubs erreicht. In ein konkretes Spektrum einordnen lassen sich „Dial M for Murder“ also nicht. Oder vielleicht doch?


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