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101 Geschichten aus Reykjavík

24 Stunden in der nördlichsten Hauptstadt Europas

Satori in Reykjavik? Nein, das ist kein Scherz, und ich bin auch weit davon entfernt, einen heiligen Singsang anzustimmen. Obwohl es mir schwer fällt, denn allein ein 24-stündiger Aufenthalt in der isländischen Hauptstadt ist geeignet, meine Standards für Objektivität in Frage zu stellen. Umgeben von einer einzigartigen Natur ist Reykjavík ein hochkonzentrierter Adrenalincocktail. Kultverdächtige Musikszene? Ja. Kultur und Nachtleben? Keine Frage. Wikinger? Das vielleicht beste Bier der Welt trägt diesen Namen. Beobachtungen in einem pulsierenden Mikrokosmos aus Kreativität und Lifestyledesign am Polarkreis.


Der Fjord von Reykjavík. Islands Hauptstadt ist die nördlichste Europas.


Europas nördlichste Hauptstadt ist sprichwörtlich „cool“, was nicht unbedingt an der geografischen Lage der Insel liegt. Spontan muss ich an die cineastische Schilderung des Nachtlebens in Baltasar Kormákurs Film „101 Reykjavík“ sowie an die Musik von Björk und Sigur Rós denken. Kim und ich starten unsere Reise an einem schönen Sommerabend vom Flughafen Köln/Bonn aus. Von hier aus trennen uns nur zirka drei Stunden von unserem erklärten Traumziel. Es ist nicht nur ein Sprung zwischen den Zeitzonen. Handelt es sich, wie in unserem Fall, um einen Nachtflug, führt die Reise sprichwörtlich aus der Dunkelheit ins Licht, das heißt mitten hinein in die fantastische Mitternachtssonne des hohen Nordens. Nicht nur, dass wir vor Ort unsere Uhren um zwei Stunden zurückdrehen müssen. Schlagartig wird mir bewusst, dass uns in diesem Teil der Welt gerade 20 Stunden Tageslicht erwarten.


Content vorerst nur als Teaser abrufbar. Über Post freut sich der Reporter.

 

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