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Endlich pleite!

Nostalgie im Hamburger Schanzenviertel und Casting als Selbstversuch

Körperliche Anstrengung macht glücklich. Meditation und Shopping auch. Der Sommer ist da und damit eröffnen sich mehr als Tausend gute Gelegenheiten, sich entweder einen gepflegten Muskelkater einzufangen oder einfach pleite zu gehen. „Es liegt an euch!“ hat es der gute Klaus Kinski in seiner phänomenalen Rezitation von François Villon einmal auf den Punkt gebracht. An diesem Wochenende will ich es genau wissen, und welche deutsche Stadt eignet sich schon besser für einen Selbstversuch in (gescheiterter) Selbstbeherrschung als Hamburg? Auf der Suche nach dem Glück.


Besuch auf der Reeperbahn. „Süße Versprechungen bis hinein ins Skurrile“.


Weil ich es bei dem herrlichen Schmuddelwetter nicht mehr in meinem Hotel aushalte, starte ich meine kleine Tour durch Hamburg bereits am frühen Vormittag. Die Reeperbahn ist um die Zeit noch wie ausgestorben. Die Protagonisten der letzten Nacht schlafen entweder tief und fest oder ihren Rausch aus, in einigen Fällen haben sie auch gar kein Auge zugemacht. Ein paar Stunden später sieht das schon wieder ganz anders aus. Auf der Straße und in den Schaufenstern locken süße Versprechungen, bis hinein ins Skurrile. Nach dem Mittagessen ist aber Luftveränderung angesagt. Ich habe mir vorgenommen, Hamburgs grüner Lunge einen Besuch abzustatten und steige deshalb an der U-Bahn-Haltestelle „Sternschanze“ aus. In unmittelbarer Nähe befindet sich der Eingang zum Vorzeigebiotop „Planten un Blomen“, und was gibt es Schöneres, als hier einen meditativen Spaziergang zu machen?


Content vorerst nur als Teaser abrufbar. Über Post freut sich der Reporter.

 

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